„Wo steht die Bibliothek im digitalen Zeitalter?“

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Erstes berlinweites Nutzungsmonitoring für die Öffentlichen Bibliotheken – ein EFRE- Projekt der Öffentlichen Bibliotheken Berlins

Projektlaufzeit: 01.08.2012-30.09.2015

Die öffentlichen Bibliotheken gehören zu den meistfrequentierten Kultureinrichtungen Berlins. Sie sind nicht mehr nur Ausleihort, sondern immer mehr auch täglicher Aufenthaltsort und bieten einfache Zugänge zu Information für jedermann. Wie auch die Medienlandschaft sich vom traditionellem Buch zu multimedialen Objekten als Informationsträger weiterentwickelt hat, so hat sich auch die Nutzerstruktur in den Öffentlichen Bibliotheken verändert. Eine ständige Anpassung unserer Angebote an die Erwartungen und Wünsche der NutzerInnen ist deshalb unerlässlich. Aus diesem Grund haben sich die Öffentlichen Bibliotheken Berlins zusammengeschlossen und gemeinsam ein berlinweites Projekt zur Nutzer- und Nichtnutzerforschung entwickelt.  Als Vorbild galt ihnen dabei das vom Berliner Senat und visitBerlin 2008 gestartete „Kundenmonitoring in Berliner Kultureinrichtungen“.

Das extra entwickelte Monitoringsystem sowie die daraus gewonnenen  Erkenntnisse geben den öffentlichen Bibliotheken die Möglichkeit Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Angebote besser an die Wünsche der NutzerInnen anzupassen, neue Zielgruppen anzusprechen und ihre Ressourcen effizienter einzusetzen.

Im November und Dezember 2013 werden in 68 öffentlichen Bibliotheken NutzerInnen ab dem 14. Lebensjahr zu ihrer Benutzung, ihren Erwartungen und ihrer Zufriedenheit mit dem Angebot der Berliner Bibliotheken befragt. Diese Befragungen erfolgen durch geschulte Interviewer und mithilfe von Tablet-Computern. Die Online-Nutzer von Bibliotheksangeboten werden zusätzlich auf der Verbundseite www.voebb.de befragt.

Im Vorfeld dieser Untersuchung wurde berlinweit eine telefonische Befragung unter den Nutzern und Nichtnutzern der öffentlichen Bibliotheken Berlins durchgeführt.

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15 Gedanken zu “„Wo steht die Bibliothek im digitalen Zeitalter?“

  1. Ute

    Hallo,

    hier einige weitere Anmerkungen zum voebb und der AGB:

    insgesamt finde ich den voebb ja sehr übersichtlich und praktisch.
    Allerdings wäre eine Änderung der Bezeichnung der „Standardsuche“ zur „Erweiterten Suche“ wünschenswert.
    Weitherhin nervt es bei der Navigation im Katalog immer wahnsinnig, dass man die „Zurück-Funktion“ des Browsers nicht nutzen kann.

    Nun noch einige Anmerkungen zur AGB:
    Ich finde die Aufstellung und die Auswahl in der Bibliothek immer sehr schön.
    Jedoch wäre es aufgrund des dortigen Lärmpegels hilfreich, wenn man bei dem Umbau der Bibliothek oder spätestens im Neubau am Tempelhofer Feld seperate Arbeitsplätze für die Nutzer einrichten könnte, die auch räumlich abgetrennt sind. Aufgrund des Lärms und der Luftverhältnisse in der AGB würde ich diese Bibliothek niemals zum Arbeiten nutzen.

    Vielleicht wäre es für den Neubau auch denkbar Einzelarbeitskabinen oder Gruppenarbeitsräume, wie in wissenschaftlichen Bibliotheken, einzurichten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ute

    • Liebe Ute,
      vielen Dank für den Kommentar. Die Rückmeldungen und Ergebnisse der Umfragen werden wir für unsere weiteren Planungen und Verbesserungen der Services zur Grundlage nehmen.
      Grüße,
      Das NuMoB-Team

  2. Tom

    Eure Suchsoftware ist nicht gerade das Gelbe vom Ei, zeitgemäß schon gar nicht: da gibt es sowas wie eine ‚Freie Suche‘ von der man meinen könnte, sie sei sowas wie bei Bing, Google und all den anderen Suchmaschinen. Weit gefehlt. Die Suchergebnisse sind mal so und mal anders, obwohl man das Gleiche eingibt. Vertippt man sich, bekommt man von einer ‚Rechtschreibkontrolle‘ alternative Angebote: das hat schon etwas vom Scharm musealer Software. Dazu passt gut, dass man Häkchen-Felder anklicken muss – als seien die praktischen Links noch nicht erfunden…

    • Hallo Tom,
      mit Hilfe der Umfragen und den Rückmeldungen die wir von euch erhalten, werden wir unsere Angebote verbessern. Wir leiten deine Kritik schonmal weiter an die zuständigen Kollegen beim voebb.
      Grüße,
      das NuMoB-Team

  3. g. ernst

    Insgesamt bin ich mit „meiner“ Bibliothek (Ingeborg-Drewitz-Bibliothek) sehr zufrieden, insbesondere mit dem Personal.
    Gut und umfangreich ist das Angebot, wenn auch oft das Gesuchte gerade ausgeliehen ist. Nunja, ist wohl sehr beliebt „meine“ Bücherei. Dafür ist das Vorbestellen meist schnell und gut. Da sind die berechneten Taler angemessen.

    Es gibt nur einen Sachverhalt, der mich mega nervt und an dem das Bücherei-System nur in begrenzten Umfang Anteil hat. Ich leihe neben (Sach-)büchern öfter CDs und Hörbücher aus. Als die Medien früher noch vom Personal entgegen genommen wurden, waren die Medien meist gut erhalten. Seit der elektronischen Rücknahme ist der Zustand der Medien (bspw. Beschädigungen etc.) deutlich schlechter. Das ist gerade bei Hörbüchern und massiv verschrammten CDs mehr als ärgerlich.

    Ich frage mich häufig, was stellen eine Vielzahl der Büchereinutzer mit den Medien nur an? Mangelt es so vielen wirklich an der Einsicht, wie man mit diesem Gemeinschaftseigentum umgehen sollte? Vielleicht sollte man häufiger daraufhinweisen, mit den Medien umzugehen, wie man sie selbst gern hätte. Ich kann mir ernsthaft nicht vorstellen, das ich der Einzige bin, der Schokoladekrümel und manch Anderes weder auf der CD noch in meinem CD-Spieler gern sehe.

    • Das ist ein grundsätzliches Problem mit dem alle Bibliotheken zu kämpfen haben. Ich habe Ihre Kritik zur Kenntnis genommen und werde sie den Kollegen weiterleiten.

      Grüße
      M. Ruhnke
      (Leiter der Bezirkszentralbibliothek
      Ingeborg-Drewitz-Bibliothek
      Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf)

  4. Helmut Praschek

    Ich finde die Umstellung zeit- und technikgemäß, nutzerfreundlich und für die Abläufe sicher effektiv. Bibliothekare werden sicher von mechanischen Arbeiten ein Stück befreit und bekommen mehr Zeit für fachliche und beratende Arbeiten.
    Im „Suche-Feld“ könnten Links zu anderen Katalogen ergänzt werden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Helmut Praschek

    • Lieber Herr Praschek,
      vielen Dank für Ihre Rückmeldung und die Anregungen zur Verbesserung des Katalogs. Wir werden Ihren Vorschlag an die zuständigen Kollegen weiterleiten.
      Grüße,
      Ihr NuMoB-Team

  5. Peter Schmidt

    Zur Nutzung des Internets in oeffentlichen Buechereien :Da
    diese -steuerfinanziert- auch einen Bildungsauftrag haben ,
    sollte hier der Schwerpunkt auf Recherche etc. liegen. Daher
    konsumistische +Social-Web Angebote (z.B. YouTube ,Face-
    book & Co) versuchen eher „klein“ zu halten. Wie dies tech-
    nisch und/oder organisatorisch machbar waere bzw. ob
    mein Anliegen von den Verantwortlichen auch so gewollt ist,
    dazu bitte ich um eine Antwort.
    Mit freundlichen Gruessen
    Peter Schmidt

    • Lieber Herr Schmidt,

      die Öffentlichen Bibliotheken verstehen sich als Orte an denen alle Bürger freien Zugang zu Information, Kommunikation, Bildung und aller Arten von Medien für die Freizeitgestaltung oder zum Arbeiten bzw. Lernen finden. Das schließt auch die Nutzung der von Ihnen erwähnten Angebote ein.

      Mit freundlichen Grüßen,
      NuMoB

  6. Katja Waack

    Es wäre wirklich toll, wenn man auf der Startseite der Schnellsuche nicht jedes Mal die lange Liste durchscrollen müsste, um „seine“ Bezirksbibliothek anzuklicken. Bitte entwickeln Sie eine Funktion, dass man diese Einstellung dauerhaft speichern kann; in den Bibliotheken gibt es diese ja bereits, danke 🙂

      • Katja Waack

        PS zu meiner vorigen Mail:
        Oder alternativ eine Auflistung der einzelnen Bibliotheken (oder wenigstens Bezirke) mit der Möglichkeit, einzelne anzuhaken und so selektiv zu suchen.
        Danke 🙂

  7. Olga B.

    Liebes NuMob-Team,

    ich interessiere mich eigentlich etwas mehr für ihre Befragungen und suche sozusagen Informationen zu ihrem Projekt. Wo finde ich diese? Vielen Dank im Voraus 🙂

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